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Gesundheit!
Sonnenschutz Nach dem langen Winter freuen wir uns alle auf die Sonne. Sie regt die Bildung der körpereigenen Glückshormone und von Vitamin D an. Aber Sonnenlicht hat auch seine negativen Seiten. Deshalb immer gut eingecremt in die Sonne. Dies schützt die Haut vor Sonnenbrand und möglichen Langzeitschäden. Außerdem wird die Haut schön gleichmäßig braun und die Bräune hält länger an. Der richtige Lichtschutzfaktor Jede Haut hat ihre individuelle Eigenschutzzeit, abhängig von der Lichtempfindlichkeit und vom Bräunungsgrad der Haut. Es ist die Zeit, die sie ungeschützt in der Sonne verbringen können, ohne dass eine Rötung eintritt. Bei Kindern sind dies maximal 10 Minuten. Bei Jugendlichen und Erwachsenen hängt die Eigenschutzzeit von der Lichtempfindlichkeit ab: Besonders hellhäutige Menschen haben höchstens 10 Minuten, Sonnenempfindliche etwa 20 Minuten, normal Bräunende eine halbe Stunde Eigenschutz. Gebräunte Haut hat einen etwas höheren Eigenschutz als blasse.
Die richtige Anwendung Mindestens eine halbe Stunde bevor es in die Sonne geht gut eincremen. Sonnencreme nie sparsam verwenden, sonder lieber ein bisschen mehr. Extrem sonnenbrandgefährdete Stellen (Nasenrücken, Ohren Schultern, Fußrücken) evtl. mit einem höheren Lichtschutzfaktor eincremen. Für die Lippen gibt es Pflegestifte mit Sonnenschutzfaktor. Wer badet oder schwitzt sollte unbedingt einen wasserfesten Sonnenschutz verwenden. Durch mehrmaliges Eincremen wird die Schutzzeit nicht verlängert. Somit verlängert sich auch nicht die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne. Es ist jedoch trotzdem sinnvoll nach zu cremen, um den beim Baden, Schwitzen und vor allem durch Handtuchabrieb beschädigten Film wieder herzustellen. Wichtige Tipps Die Haut langsam an die Sonne gewöhnen. Zu Beginn einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Nach etwa einer Woche kann auf einen niedrigeren Faktor zurückgegriffen werden. Kinder und Allergiker benötigen die ganze Zeit einen hohen Lichtschutzfaktor. Die maximal mögliche Verweildauer in der Sonne nie völlig ausnutzen. Mittagssonne meiden. Zu dieser Zeit ist die UV-Strahlung am stärksten. Solariumbräune schützt nicht vor Sonnenbrand. Sportler sollten auf nicht fettende Produkte zurückgreifen. Diese kleben nicht beim Schwitzen. Außerdem sollten sie wasserfest sein, damit der Schutzfilm durch den Schweiß nicht abgespült wird. Was tun bei besonders empfindlicher Haut? Sonnenallergie und Mallorca-Akne Bei Sonnenallergie und Mallorca-Akne sollten Sie fett- und emulgatorfreie Gele verwenden. (z.B. Ladival Allergische Haut, Eucerin Sonnenallergieschutz) Diese unterscheiden sich optisch und kosmetisch nicht von einer Lotion oder Milch. Sie kleben nicht, wie oft befürchtet wird. Auch bei der After Sun Pflege (ebenfalls von Ladival und Eucerin erhältlich) und sonstigen Kosmetik sollte darauf geachtet werfen, dass diese emulgatorfrei sind, da Emulgatoren länger als 24 Stunden auf der Haut haften können. Empfindliche Haut Achten Sie auf Präparate die frei von Parfüm, Farb- und Konservierungsstoffen sind. (z.B. Ladival Normale bis Empfindliche Haut) Kinder Säuglinge und Kleinkinder nie der direkten Sonne aussetzen. Oft wird selbst die Lichtexposition im Schatten unterschätzt. Auch im Schatten kann es schnell zu einem Sonnenbrand kommen. Deshalb auf entsprechende Kleidung achten und zusätzlich eincremen. Denn jeder Sonnenbrand erhöht das Risiko einer späteren Hauterkrankung. Für Kinder gibt es Cremes, Lotionen oder Sprays mit hohem Lichtschutzfaktor ohne Parfüm, um die empfindliche Kinderhaut optimal zu schützen. Da Kinder gerne baden gehen sind diese meist wasserfest. Sie sollten trotzdem darauf achten, dass auf der Packung der Vermerk wasserfest steht. Ansonsten nach jedem Bad die Kinder neu eincremen. Aber auch bei wasserfesten Produkten sollte bei längerer Verweilzeit in der Sonne ab und zu nachgecremt werden, um einen evtl. beschädigten Schutzfilm zu reparieren. Auch hier gilt: Nachcremen verlängert nicht die maximale Aufenthaltsdauer in der Sonne. Neurodermitis Kinderprodukte ohne Parfüm, Farb- und Konservierungsstoffe sind gut für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsenen mit Neurodermitis geeignet. Sonnenschutz ohne chemische Filter Auch die gibt es. (z.B. Eucerin Kleinkinder Micropigment Sonnenlotion) Diese Produkte bieten einen sichern Schutz auf der Basis von mineralischen Mikropigmenten, die UV-Strahlen wie kleine Spiegel reflektieren. Sie wirken also rein physikalisch. Im Gegensatz zu Sonnenschutzprodukten mit chemischen Filtern werden die Mikropigmente von der Haut nicht aufgenommen. Daher sind die Produkte gut für sehr empfindliche und/ oder allergische Haut geeignet. Dafür sollte aber öfter nachgecremt werden, da der Schutzfilm schneller verloren gehen kann. |